Systematisches Umtaggen auf access=no/bicycle=no

Hallo. Ich würde gerne weitere Meinungen und Rat einholen wie wir in folgendem Fall verfahren sollen:

Seit einigen Tagen kartieren Mitarbeiter des Landes in Tirol systematisch Forstwege um auf bicycle=no oder ganz auf access=no weil sie anscheinend entsprechende Beschwerden von Grundbesitzern aufgrund Radlfahrer bekommen.

Ich bekam bisher keine Antwort auf welcher Datengrundlage oder Informationen die Änderungen passieren, machte aber darauf aufmerksam, dass es nicht zielführend ist Wege pauschal vom Schreibtisch aus zu verändern, wenn vor Ort das Verbot nicht mit einem Schild gekennzeichnet ist: Erstens kann das jederzeit von einem anderen User wieder zurückgesetzt werden, Zweitens könnte sich das Forstgesetz theoretisch in Zukunft wieder ändern, dann wären alle Wege falsch und Drittens gibt es dafür ja die Defaultwerte, die ohnehin in Tirol für Tracks und Paths auf no gestellt sind.
So steht es ja auch im Wiki: »Eine Angabe ist nur dann sinnvoll, wenn diese von den allgemeinen Gesetzen des Landes abweichen würde. Die gesetzlichen Nutzungsregeln sind durch Standards für Deutschland, Österreich und die Schweiz in der OSM bereits berücksichtigt.«

Liege ich mit meiner Einschätzung hier richtig? Die Defaultwerte (OSM tags for routing/Access restrictions - OpenStreetMap Wiki) müssten doch greifen und wenn unbedingt ohne Ground-Truth auf bicycle=no gestellt wird, dann sollte zumindest die Quelle angegeben werden (z.B. Fahrverbot laut Bauer, der sich beschwert hat)?

Ich habe dazu eingeladen das öffentlich hier zu diskutieren.

Schöne Grüße
RR

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